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Erste Station der Klimaroute vollendet!
Die Einweihung der 1. Station fand am 12. November 2011 in Mühlheim - Dietesheim statt. Jetzt gilt es noch die sieben weiteren Stationen zu vollenden, damit die Klimaroute zur Route werden kann. Diese sollen bis Anfang August diesen Jahres fertig sein. Neubauten, Baufortschritte und Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben und hier veröffentlicht.
Quelle: RheinMainTaunus - Onlinemagazin
Die bereits vorhandene Spundwand am Nachenhafen in Mühlheim - Dietesheim wurde von den Dipl.-Des. Till Hergenhahn und Uwe Tischer in das neue Konzept integriert und umgestaltet. Thema dieser Klimaroutenstation ist "FLUSSFISCHE". Dies wird durch neue große Tafeln auf der Frontseite der Spundwand deutlich, die zugleich das zentrale Element dieser Station bilden. Auf ihnen bekommt man die bedeutendsten Fischarten des Mains zu sehen, sowie bekannte Fischarten des Amazonas.
Gesamtansicht der 1. Station (Schautafeln & Steg)
Das spannende dabei ist, dass man die Fische des Amazonas bei Nacht est richtig zu sehen bekommt, da sie mit Nachtleuchtfarbe aufgemalt wurden. Der Partnerfluss dieser Station verbindet das Rhein-Main-Gebiet mit dem Gebiet des Amazonas und soll helfen das Thema besser veranschaulichen zu können, sowie den globalen Aspekt der Klimaveränderung näher zu beleuchten. Der Amazonas gilt als einer der fischreichsten Flüsse der uns bekannten Welt und soll auf den Main verweisen, welcher ebenfalls einmal um einiges fischreicher war als heute. Im Zuge von Umgestaltungen, um eine reibungslosere Schiffahrt zu ermöglichen und die Errichtung von 34 Sperrwerken, wandelte sich der Main in ein technisches Bauwerk, was sich am Ende auf die Wasserqualität, den Fischbestand und auch auf die Fischer auswirkte. Nichtzuletzt spielte die Industrie eine entscheidende Rolle bei der Verschmutzung des Flusswassers, welches sich mittlerweile wieder in einem relativ gutem Zustand befindet und der Fischebestand ebenfalls zunimmt.
Bei Dämmerung lässt sich schon gut die Wirkung der Leuchtfarbe erkennen
Doch nicht nur der eine Teil der Spundwand wurde gestaltet. Der zweite Teil wurde vom Dipl.-Des. Gerald Marx entworfen und letztendlich auch so umgesetzt. Es handelt sich dabei um einen Steg, der die Thematik des Hafens aufnehmen soll, indem er an eine Landungsbrücke erinnert. Er ist betretbar und bietet einen näheren Ausblick auf den Main, während neben einem die Schiffe entlangfahren.
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