Interview mit Heike Hollerbach
Klimaroute.de-Interview mit Oberbürgermeister Horst Schneider
Interview mit Heike Hollerbach
Heike Hollerbach ist Magistratsdirektorin in Offenbach/Main und Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Mobilität. Klimaroute.de sprach mit ihr über Hochwasser, Artenvielfalt und CO2.
Klimaroute: Frau Hollerbach, die Offenbacher Deiche haben beim Winterhochwasser im Januar gehalten. Müssen wir künftig häufiger mit dieser Art Hochwasser rechnen?

Hollerbach: Das Januarhochwasser in 2011 war nichts Besonderes, wir erleben das hier häufig (rein rechnerisch alle 15 Jahre), ein ganz normales Winterhochwasser. Ähnliche Hochwassersituationen mit noch etwas höheren Pegelständen gab es zuletzt 2003 und 1995. Aufgrund des Klimawandels müssen wir allerdings damit rechnen, dass solche oder auch extremere Hochwassersituationen häufiger auftreten. In der Zukunft sind wärmere und trockenere Sommer sowie mildere und feuchtere Winter zu erwarten. Mit der Veränderung der Niederschlagsverteilung wird sich der regionale Wasserkreislauf und damit auch der Wasserhaushalt unserer Flussgebiete verändern. Eine Klimaprojektion für Hessen für das Jahr 2050 rechnet mit mehr Niederschlag und damit verbunden einem erhöhten Jahresabfluss der Flüsse von ca. 5%. Dabei ist die Niederschlagsverteilung im Jahresverlauf beachten: die Abflussmenge des Mains soll demnach im Winterhalbjahr um 10% steigen und damit wird auch die Hochwassergefahr zunehmen.


Das Wasser, das im Winter zu viel ist, fehlt in Zukunft aber im Sommer. Es wird mit einer Verringerung des Abflusses im Sommerhalbjahr um 15% gerechnet. Die Folgen sind gravierend: Bei Niedrigwasser verschlechtert sich die Wasserqualität mit Folgen z.B. für die Fische. Neben ökologischen Schäden sind auch Probleme für die Kühlwasserversorgung und die Schifffahrt zu erwarten. Als Quelle zitiere ich hier: Dr. Ing. Karl Ludwig 2008, im Auftrag Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie: Untersuchung zum Einfluss der Klimavariabilität und anthropogen verursachten Klimaschwankungen auf Abflüsse für verschiedene Einzugsgebiete in Hessen
Klimaroute: Offenbach verfolgt sehr ambitionierte Klimaziele und hat sich mit dem integrierten Klimaschutzkonzept ein vorbildliches Programm gegeben. Kann durch kommunale Aktivitäten dieser Art der Klimawandel gestoppt werden?
Hollerbach: Eine einzelne Stadt allein kann natürlich nicht den Klimawandel aufhalten, aber wir sehen uns in der Verantwortung, unseren Teil zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beizutragen. Als Mitglied im Klimabündnis – ein europäisches Städtebündnis zur Reduktion schädlicher Treibhausgabe und zum Schutz der Regenwälder - haben wir uns zur Minderung unserer CO2-Emissionen um 10% alle 5 Jahre verpflichtet. Natürlich sind wirtschafts- und finanzpolitische Vorgaben auf nationaler Ebene und Vereinbarungen im internationalen Kontext notwendig, um Rahmenbedingungen zum Umbau der Energieproduktion durch den Ausbau Erneuerbarer Energien zu schaffen. Wir müssen auf Bundes- und Landesebene die vorhandenen Finanzmittel so investieren, dass langfristige Erfolge und dauerhafte Infrastruktur geschaffen werden, nicht kurzfristiger ökonomischer Erfolg im Vordergrund der Entscheidungen steht. Fossile Energien sind endlich, also investieren wir in die Zukunft. Und wir brauchen eine gesetzlich vorgeschriebene Erfolgskontrolle für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bemühungen, damit die Klimaschutzziele erreicht werden können. Auf kommunaler Ebene gibt es viele Menschen - und auch Unternehmen - die sich engagieren wollen, diese brauchen Angebote und Ziele, die sie auch erreichen können. Zudem können die engagierten Kommunen im Verbund auch Treiber der nationalen Politik werden, indem sie entsprechende Forderungen aufstellen.

Ein bedeutender Teil der CO2-Emissionen beruht in Europa auf dem Energieverbrauch im Gebäudebestand. Hier gibt es bislang keine gesetzliche verpflichtende Vorgabe zur energetischen Sanierung. Was wir als Kommune machen können, ist, die Hauseigentümer beratend zu unterstützen, ihnen Fördermittel aufzuzeigen und nachahmenswerte Beispiele „vor der Haustür“ publik zu machen. Aktuell führen wir im Rahmen unseres Klimaschutzprogrammes (Mehr unter: www.offenbach.de/umwelt) ein Pilotprojekt der Haus-zu-Haus-Energieberatung im Stadtteil Tempelsee durch. Energieberater klingeln an jeder Haustür und bieten eine kostenlose Erstberatung an. Wir haben bereits mehr als 50 Beratungstermine vereinbart. In den kommenden Jahren wollen wir so alle Wohngebiete durchgehen und alle Ein- und Zweifamilienhausgebiete in Offenbach erreichen.
Wir unterstützen auch Gewerbe und Unternehmen bei ihren Sanierungsvorhaben, wir begleiten mit der Energiesparinitiative Offenbach, in der vor allem auch qualifizierte Handwerker engagiert sind, die Umbaumaßnahmen und wir führen regelmäßige Großveranstaltungen durch wie das jährliche Energieforum, in denen wir jedem die Möglichkeit geben sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Die Stadt selbst muss mit gutem Beispiel vorangehen, vorbildliche Neubauten und Sanierungen zeigen, wie es geht, zum Beispiel im Rahmen des Schulsanierungsprogramms.
Klimaroute: Sie verfolgen sehr konsequent die Umstellung von ölbasierter auf strombasierte Mobilität. Kommen wir da nicht vom Regen in die Traufe? Woher kommt künftig der saubere Strom für E-Mobilität?
Hollerbach: Öl ist ein endlicher Rohstoff – es geht also nicht um das Ob, sondern das Wann des Umstiegs. Je früher desto besser. Natürlich ist Elektromobilität nur dann sinnvoll, wenn der dafür genutzte Strom aus regenerativen Quellen kommt. Schon heute kann zeitweise an sonnen- und windreichen Tagen der gesamte Energiebedarf für Deutschland aus diesen Quellen gedeckt werden – und der Ausbau der Erneuerbaren geht unaufhörlich voran. Durchschnittlich sechzehn Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms wird aus erneuerbaren Energien erzeugt, bis 2020 soll es über ein Drittel sein.

Wir haben im letzten Jahr das Solarkataster Offenbach erstellt. Hier können Hausbesitzer mit wenigen Klicks ermitteln, ob die Dachfläche ihres Hauses für eine Solarstromanlage (Photovoltaik) oder einen Sonnenkollektor für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung geeignet ist. Rund 17.000 Gebäude in Offenbach eignen sich für die Errichtung einer Photovoltaikanlage, gut 23.000 für eine thermische Solaranlage. Die für Photovoltaikanlagen geeigneten Dachflächen bieten mit einer Fläche von 2,1 Millionen Quadratmetern Potenzial für einen Ertrag von rund 244.000 Megawattstunden Strom pro Jahr. Damit lassen sich jährlich über
144.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen.
Bei einer nennenswerten Anzahl von Autos mit Elektroantrieb können die Akkus nachts oder zu anderen Zeiten mit geringem Stromverbrauch aufgeladen werden und dadurch überschüssige Strommengen aufnehmen – darin sehe ich eine große Chance! Eine weitere Chance von Elektroautos liegt darin, die Luftqualität und den Lärmschutz in unseren Städten zu verbessern. Deshalb beteilige ich mich an der Arbeit im bundesweiten Modellprojekt Elektromobilität Rhein-Main, dessen Leitstelle in Offenbach angesiedelt ist. Im übrigen nutzen wir amtsintern Elektrofahrzeuge schon jetzt: Im Rahmen des Modellprojekts Elektromobilität Rhein-Main haben wir uns ein Pedelec zugelegt, das wir für Dienstfahrten nutzen und das regelmäßig ausgebucht ist. Nachhaltige Mobilität bedeutet übrigens nicht nur Elektromobilität, sondern auch die Förderung des Rad- und Fußverkehrs sowie des ÖPNV, Verkehrsberuhigung und nicht zuletzt die Bildung eines umweltgerechten Mobilitätsverhaltens von Kindesbeinen an.
Klimaroute: Biodiversität ist ein zentrales Stichwort für die Sicherung der Ernährung der Menschheit, nicht nur für den Naturschutz. Wo liegen Ihre Schwerpunkte in diesem komplexen Thema?

Hollerbach: Wir leben das Thema Biodiversität im Alltag, im Amt für Umwelt, Energie und Mobilität, für das ich zuständig bin, schaffen wir ein Bewusstsein für die Bedeutung der Biodiversität als elementare Lebensgrundlage der Menschen vor allem über Naturerleben „vor der Haustür“. Dazu zählt der Gesang der Amsel auf einem Stadtbaum genauso wie das Geschrei der Mauersegler im Sommer oder die Betrachtung einer blütenreichen Wiese mit flatternden Schmetterlingen. Biodiversität zu erhalten bedeutet aber nicht nur Artenvielfalt in der Stadt zu fördern und zu erhalten, sondern auch eine Vielfalt an Lebensräumen in der Stadt zu schützen und zu entwickeln. Nur so kann die Natur ihr Funktionen erhalten, die für unser Wohlbefinden und unsere Lebensgrundlage notwendig sind: wie zum Beispiel Bodenneubildung, Bestäubung von Obstbäumen und Filterung von Wasser. Deshalb konzentrieren wir uns darauf die naturnahen Landschaftsräume mit hoher Artenvielfalt innerhalb des Offenbacher Biotopverbundsystems zu schützen und weiter zu entwickeln und darauf unsere Gewässer vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Unser Schwerpunkt lag in 2010 auf der Sanierung des Schultheisweihers, der über Jahre krank darniederlag und jetzt wieder für das Baden zur Verfügung steht – 5 Jahre intensiver Arbeit waren nötig um die Wasserqualität wieder zu verbessern.
Für dieses und die Folgejahre haben wir einen Schwerpunkt bei der Renaturierung von Fließgewässern: Bereits im Jahr 2007 haben wir einen Abschnitt des Hainbachs aus seinem Betonkorsett befreit, gerade aktuell beginnt die Renaturierung der nördlichen Bieber und in Planung befindet sich ein Abschnitt des Kuhmühlgrabens sowie die südliche Bieber. Darüber hinaus haben wir Pläne zur ökologischen Aufwertung des Mainufers im Bürgel-Rumpenheimer Mainbogen in der Schublade. Wichtig ist für uns aber auch, dass wir in unserem Stadtbild unser Grün erhalten. Bäume und Grünflächen sind wertvoll für unser Leben in der Stadt – als Klimaverbesserer, als Schattenspender, zum Ausruhen und Erholen und als Lebensraum für viele Arten. Einen weiteren Schwerpunkt legen wir auf die Umweltbildung. Exkursionen mit Kindergartenkindern und Schulklassen zum Thema Biodiversität oder Offenbacher Landschaften, eine Welt im Kleinen, bringt oft ganz neue Aha‘s für die Stadtkinder. Gerade an den Bachufern ist der Eifer unserer Umweltschützer von morgen oft so groß, dass sie pitschenass sind, weil sie voller Neugier im Bach landen.
Klimaroute: Jeder hat seine Flussgeschichte. Woran denken Sie, wenn Sie an Ihre Kindheit und Jugend zurückdenken in Bezug auf Flüsse?
Hollerbach: Meine Jugend - ich bin hier in Offenbach geboren – hat natürlich mit dem Spielen am Hainbach zu tun, inklusive hineinfallen. Was gibt es schöneres als Dämme zu bauen, darüber zu springen, Schiffchen fahren zu lassen oder auch mit den Füßen im Sommer durch den Bach zu waten. Der Main ist für mich aus den Kindertagen das Tor zur großen Welt – die großen Schiffe, die uns beim Familienausflug zum Rhein brachten. Meine schönste Bootsfahrt machte ich in Kanada, auf dem St. Lorenz-Strom. Obwohl als Stadtkind geboren, fühle ich mich der Natur sehr verbunden. Wasser hat genau wie Berge - ich wandere und klettere gern - für mich eine eigene Faszination. Ob hier oder sonst wo, am Flusslauf oder an der Küste auf den Klippen zu sitzen und den Tagträumen nachzuhängen ist ein Stückchen Glück.
Klimaroute.de-Interview mit Oberbürgermeister Horst Schneider

Klimaroute: In Offenbach befinden sich die meisten der klimaroute-Stationen. Wieso sind Sie so aktiv bei diesem interkommunalen Projekt?
Schneider: Die Umsetzung von Klimaschutzzielen werden künftig entscheidend das Image und den Status eines Standortes, einer Region prägen. Die Menschen orientieren sich an Standorten, die akzeptable Lebensgrundlagen und -bedingungen in der Phase einer globalen Erderwärmung bieten. Und sie vertrauen den Verantwortlichen, die sich dieser Entwicklung nicht nur stellen, sondern sie auch ändern wollen. Offenbach liegt im Zentrum der Region. In Offenbach existiert ein Bewusstsein für die drohenden Veränderungen. Und in Offenbach gibt es ein Kompetenzzentrum für dieses Fragen, den Deutschen Wetterdienst.

Klimaroute: Offenbach hat sich ein ambitioniertes integriertes Klimaschutzkonzept gegeben. Welche Rolle spielt der Main darin?
Schneider: In den fünfziger Jahren wurden unsere Flüsse auf Verkehrswege und Abwassersammelbecken reduziert. Heute entdecken wir ihre Ufer wieder als Aufenthaltsort, aber auch als einen Raum, um dicht bebaute Städte mit Frischluft zu versorgen.
Klimaroute: Der Wetterpark in Offenbach ist ein überregional anerkanntes Projekt, entstanden und betrieben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst. Welche Rolle spielt der Wetterpark oder auch klimaroute für Ihr Klimaschutzkonzept?
Schneider: Wetterpark und klimaroute helfen Zusammenhänge zu erläutern. Für den Wetterpark haben wir ein differenziertes Programm für den Besuch von Schulen. Gerade junge Menschen müssen lernen, dass der Mensch die Ursache Nr. 1 für die drohenden Auswirkungen des Klimawandels ist. Ähnliche Programme kann ich mir für die Klimaroute vorstellen.
Klimaroute: Auf Offenbacher Gebiet gibt es wichtige Naturschutzgebiete. Eine der Stationen der klimaroute bezieht sich direkt auf den Schultheißweiher, ein Vogelschutzgebiet. Wie gehen Sie mit dem Konflikt zwischen Standortförderung und Naturschutz um?
Schneider: Da gibt es Zielkonflikte. Gewiss. Die Menschen wollen im Sommer in einem See schwimmen, ohne weit nach draußen zu fahren. Auf der anderen Seite gibt es hier eine sensible Flora und Fauna. Wir versuchen mit sehr differenzierten Maßnahmen, das Baden mit der Natur zu vereinbaren. Erste Erfolge zeigen sich, aber das bedeutete auch, dass zeitweise im See nicht mehr geschwommen werden durfte.

Klimaroute: Die großen Konversionsflächen wie das ehemalige Alessa-Gelände bieten zahlreiche Möglichkeiten für die Entwicklung der Stadt. Wird hier auch an Teilkonversion in Naturschutzflächen gedacht?
Schneider: Im Idealfall werden wir die Mainstraße in diesem Bereich auf das Alessa-Gelände verlegen. Das gibt Platz für eine naturnahe Ufergestaltung.
Klimaroute: Sie haben in den letzten Jahren bei der Neugestaltung des Mainuferparks Vorbildliches geleistet. Welche Rolle spielt der Main für die Stadtentwicklung?
Schneider: Offenbach am Main. Der Zusatz zu unserem Städtenamen sagt eigentlich alles. Wir müssen das Leben in unserer Stadt wieder eng mit dem Fluss verknüpfen. Der Main bedeutet Lebensqualität, Frischluft, Erholung, sportliche Aktivität. Er ist ein Ort für Kultur, für das Wohnen. Er erweitert unseren Horizont für künftige Entwicklungen.
Klimaroute: Die Hafeninsel wird in den nächsten Jahren bebaut. Kommen hier Belange des Gewässerschutzes oder Aspekte von Laichplätzen, die entlang des gesamten Mains so knapp sind, zum tragen?
Schneider: Alle Pläne für den Hafen standen und stehen auf einem ökologischen Prüfstand. Das Leben im Fluss und auf der Hafeninsel müssen eine Symbiose eingehen.
Klimaroute: Die Zusammenarbeit der Hochschule für Gestaltung der Stadt Offenbach hat in Gestalt der von Ihnen mitfinanzierten Stiftungsprofessur für Kreativität im urbanen Raum eine neue Dimension erreicht. Was erwarten Sie im Konkreten vom Stiftungsprofessor Kai Vöckler?
Schneider: Den kritischen Blick der Wissenschaft auf unsere Entwicklung, eine kommunikative Bündelung der vielen unterschiedlichen Ansätze ohne Verlust an Individualität und Entwicklungen, Ziele und Visionen, die unserer konkreten Situation Rechnung tragen.
Klimaroute: Jeder hat seine eigenen Flussgeschichten. Welche Geschichte fällt Ihnen aus Ihrer persönlichen Jugend, Kindheit ein, wenn Sie an Flüsse denken?
Schneider: Das Baden. Flüsse waren in meiner Kindheit Schwimmbad und Spielplatz, später ein Ort, um unsere Abenteuerlust zu befriedigen. In der Jugend, da hat sich die Welt kaum verändert, dann auch Treffpunkt für romantische Stunden.
Klimaroute: Was versprechen Sie sich von der klimaroute?
Schneider: Wie der Wetterpark wird die klimaroute ein Magnet für die Stadt. Die klimaroute steht für Offenbach, eine Stadt im hohem Grünflächenanteil, eine Stadt, die sensibel auf Klimaschutz reagiert, eine Stadt in der es sich gut leben lässt.
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