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Flüsse - ein eigener Kosmos
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August: Prof. Bertsch
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Flüsse und Fische
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Herr Adam von der Fischerinnung Dietesheim wirft ein Netz. Fische und Flüsse, das scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein. Aber Fische müssen in Flüssen leben können, sie brauchen Sauerstoff, Laichgrund, Futter, eine gewisse Ruhe, Rückzugsräume. Insbesondere in den 50er bis 80er Jahren sind auch in Deutschland kaum Belange des Lebens im Fluss in Planungsvorhaben eingegangen. Man ging davon aus, dass Fische im Fluss entweder eine vernachlässigbare ökonomische Größe im Verhältnis zum Vorteil der Abwassereinleitung sind. Oder man ignorierte das Leben im Fluss vollständig, um noch ungestörter Ufer zu begradigen, Böschungen zu betonieren und Staustufen sowie Fahrrinnen ausschließlich nach den Bedürfnissen der Schifffahrt zu gestalten. So starben bis Anfang der 80er Jahre fast alle Fischarten im Main aus. Dies hat sich vor allem durch die Aktivitäten der seit den 80ern politisch erstarkten Umweltbewegung deutlich verbessert, so dass heute wieder 34 Fischarten im Main gefunden werden können, auch Muscheln siedeln sich wieder an. Doch noch immer ist hier unendlich viel zu tun, bis die ursprünglich vermutlich 200 Fischarten sich angesiedelt haben. Fünf weitere Sichtweisen zum Thema Fische. Diese Links führen auf andere Internetseiten: |


